1x1-Rippenmuster stricken: Video-Anleitung

Das 1x1-Rippenmuster entsteht im Wechsel von einer rechten und einer linken Masche. Es ist das nützlichste Muster überhaupt, weil es ein Gestrick ergibt, das sich dehnt und wieder zusammenzieht — deshalb findet es sich in Bündchen, Mützenrändern, Pulloverbunden und Schalkanten. Im Video stricken wir es Schritt für Schritt.

1x1-Rippen Schritt für Schritt

  1. Gerade Maschenzahl anschlagen. So hat jede rechte Maschenreihe ihre linke Gegenspalte.
  2. 1 rechts, 1 links stricken bis zum Reihenende.
  3. Faden bei jedem Wechsel umlegen. Von rechts auf links wandert der Faden nach vorn, zurück auf rechts nach hinten.
  4. Muster in den Folgereihen halten. Über rechte Maschen rechts, über linke Maschen links — so entstehen die senkrechten Rippen.
  5. Im Muster abketten. Damit die Kante elastisch bleibt, rechte Maschen rechts und linke Maschen links abketten.

Häufige Fehler

  • Muster verloren. Strickst du in einer Reihe rechts über links, wird aus der Rippe Perlmuster. Immer die Masche darunter lesen.
  • Lockere Maschen zwischen den Rippen. Beim Wechsel längt sich der Faden. Zieh ihn bei der ersten Masche nach dem Wechsel leicht an.
  • Zu fest abgekettet. Ein Bündchen, durch das die Hand nicht passt, liegt fast immer am Abketten, nicht am Muster.

Häufige Fragen

Wie viele Reihen Bündchen bei einer Mütze?

15 bis 30 Runden, je nachdem wie breit der Rand werden soll und ob du ihn umschlägst. Ein Beispiel findest du in der Zopfmuster-Mütze.

1x1 oder 2x2?

1x1 ist elastischer und liegt enger an, 2x2 wirkt grafischer und strickt sich schneller. Für eng anliegende Bündchen: 1x1.

Warum zieht sich mein Rippenmuster nicht zusammen?

Fast immer, weil die Nadel zu dick ist. Bündchen werden mit einer halben bis ganzen Nadelstärke weniger gestrickt als der Körper.

Material aus dem Video

BeMe Wolle von The Woolcatcher und Rundstricknadeln. Hier die gesamte Kollektion an Naturgarnen.

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